Tischtennis

  • Freitag 19:30 – 22:00 Uhr
  • Ansprechpartner: Rudolf Habben
  • Teelfon: 04464/8480
von links: Alfred Prawatke, Friedel Wendt, Nina Janssen, Stefan Mehrmann, Simon Lübben, Rudolf Habben, Bernd Prawatke, Katja Janssen

 

Die TT-Abteilung in der Saison 2011/2012 kämpft mangels nachrückender Jugendlicher mit dem alten harten Kern ums Überleben in der 1. Bezirksklasse Aurich/Wittmund. Derzeit kann man auf ein knappes Dutzend aktiver Spieler zurückgreifen.

Zur historischen Entwicklung nachfolgend ein Auszug aus der Festschrift zum 125-jährigen Vereinsjubiläum von 1988, geschrieben von unserem langjährigen Mitstreiter Hans Hohlen.

Ein Glücksfall für die junge TT-Abteilung war die Versetzung des Eisenbahners Heinz Krieger aus Ocholt zum hiesigen Bahnhof. Heinz Krieger, ein begnadeter TT-Spieler mit dem Willen und der Begabung, sein Talent auch anderen zu vermitteln, setzte voll auf die Jugend, förderte die Talente und leitete innerhalb weniger Jahre einen nie erhofften Höhenflug ein.

Die TT-Abteilung des TSV „Jahn“, bis dahin nur „Mitläufer“ und Punktelieferant, beherrschte ein Jahrzehnt das TT-Geschehen im Kreisgebiet. 1968 spielte man bereits mit vier Mannschaften und belegte in den einzelnen Kreisklassen zweimal den 1. Platz: Die erste Herren schaffte in diesem Jahr den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse, 1970 folgte die 2. Herren mit dem Aufstieg in die 3. Bezirksklasse. Auch die Jugend errang den Meistertitel.

Ein weiterer Höhepunkt war dann die Meisterschaft in der 1. Bezirksliga mit dem gleichzeitigen Aufstieg in die 2. Verbandsliga. In dieser spielstarken Liga mit Mannschaften aus dem gesamten ostfriesisch-oldenburgischen Raum schlug sie sich einige Jahre ganz hervorragend, konnte aber schließlich 1974 den Abstieg nicht vermeiden. Schon im nächsten Jahr gelang nach souveräner Meisterschaft in der 1. Bezirksliga der erneute Aufstieg in die 2. Verbandsliga.

Nachdem die vielen guten jungen Spieler, die in den 60er und zu Beginn der 70er Jahre ausgebildet wurden, in den Herrenmannschaften integriert waren, zeigte die Erfolgskurve ab Mitte des Jahrzehnts wieder nach unten.

Ab 1982 wurde die Jugendarbeit wieder aufgebaut und vorangetrieben, und bis Ende der 90er Jahre wurden erneut viele gute Talente hervorgebracht. Diesmal waren auch viele Schülerinnen und Mädchen in dieser Sparte mit am Start. Einige dieser Sportlerinnen, hier taten sich die Zwillinge Nina und Katja Janßen sowie Kirsten Mannott besonders hervor, glänzten sowohl auf Kreis- als auch auf Bezirksebene. Qualifikationen für die Landesmeisterschaften wurden er-reicht. In vielen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften konnten hier Titel und Erfolge gefeiert werden.

Diese Arbeit zahlt sich auch heute noch aus. Viele der männlichen Talente verstärken heute verschiedene Vereine im Weser-Ems-Gebiet. Die Liste der beruflich bedingten Abgänge der letzten 15 – 20 Jahre ist lang. Einige jedoch konnte man an den Verein binden. Sie sind heute wertvolle Stützen der TT-Abteilung. So waren es denn auch gerade die oben genannten jungen Damen, die in den Jahren 2007 bis 2010 der Herren-Mannschaft die notwendige Unterstützung gaben, um auch heute noch auf recht hohem sportlichen Niveau die Punktspiele in der 1. Bezirksklasse zu bestreiten.

Aktuell kann allerdings nur eine Mannschaft für den Wettkampf im Kreisverband Aurich/Wittmund gestellt werden.

Mittlerweile hat der TSV mit Stefan Mehrmann (kam von der TG Ardorf) und Horst Warrelmann (zuletzt beheimatet in Dornum) zwei weitere engagierte und gute Spieler hinzugewonnen.

Zwischenzeitlich konnte mit dem Zugang von Friedel Wendt aus dem Raum Wolfenbüttel Anfang des Jahrtausends zweimal der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft werden. Zwar gingen jeweils souveräne Meisterschaften in der 1. Bezirksklasse voraus, die spielstarke höhere Liga konnte aber nicht gehalten werden. In den letzten Jahren wurde der Abstieg in die 2. Bezirksklasse mit etwas Glück und viel Geschick vermieden. So gilt man im Moment in der Szene als „unabsteigbar“. Die nähere Zukunft wird zeigen, wie lange dies noch gilt. Auf Dauer wird es ohne gezielte Jugendarbeit nicht gehen.

1 thought on “Tischtennis

  1. Viele Grüße von einem ehemaligen Vereinsmitglied, ich wohne und arbeite jetzt in Osnabrück – Alfred und Rudi kenne ich noch von damals.
    Ich spiele seit einem Jahr im TSV Westerkappeln.
    Falls ich ´mal wieder in die Gegend komme – schaue ich ´mal beim Training vorbei.

    Bis dann

    Jürgen Kloester

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