(Gem)Einsam Sport treiben – der Ossiloop anners bietet dem TSV die Möglichkeit des Gemeinschaftsgefühls

Es sind momentan ganz besondere Zeiten: Schulen und Grenzen schließen, Kontaktbeschränkungen, das öffentliche Leben lahmgelegt, Vereine im Stillstand – eine Zeit zum Weglaufen.

Das dachten sich auch die Läuferinnen und Läufer des TSV „Jahn“ Carolinensiel, denn diese Zeit ist auch die Zeit des Ossiloops. Also die Chance „wegzulaufen“. Der beliebte Volkslauf ging in diesem Jahr in einem ganz anderen Design an den Start. „Ossiloop anners“ hieß es, wobei alle Teilnehmer an den vorgegebenen Terminen an ihrem Wohnort die Etappen absolvierten. 3300 Läuferinnen und Läufer liefen virtuell gemeinsam – darunter zehn Akteure des TSV.

Start war am 28.04. und von da an gingen die Sportler drei Wochen lang jeweils dienstags und freitags auf die Strecken. Natürlich immer mit dabei: die offizielle Startnummer. Rund um Carolinensiel wurden je nach Windverhältnissen unterschiedliche Routen erprobt – alleine oder maximal zu zweit mit Abstand. Es bot sich also ein ganz anderes Ambiente als beim herkömmlichen Etappenlauf.

Nichtsdestotrotz sind alle Starterinnen und Starter gut durch die Etappen gekommen und können sich nun verdienterweise Dörloper 2020 nennen. Der einzige Wehrmutstropfen: das Dörloper-Shirt lässt noch auf sich warten. Aber nächste Woche wird es bei allen mit dem entsprechenden Stolz übergestreift.

Wir gratulieren den Dörlopern:

Wiebke Lübben, Janna Fremy, Margret Budnick, Antje Mannott, Myriam Hakvoort, Justus Hakvoort, Lars Poppe, Thomas Cassens, Gerhard Wilken und Kirsten Ommen.

Die Dörloper nach der Zielankunft am Freitag.
Es fehlt: Lars Poppe

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